| Vorbild für Schömberg? relatio realisiert Freiburgs größtes Solar-Projekt |
| Geschrieben von: Eberhard Kipp |
| Montag, den 26. September 2011 um 08:01 Uhr |
|
Balinger Photovoltaik-Spezialist setzt sich europaweit durch / Photovoltaik auf Deponien ist ein Spezialgebiet Balingen/Freiburg/Schömberg. Die „Solarstadt“ Freiburg und relatio realisieren noch in diesem Jahr gemeinsam ein ehrgeiziges Projekt: die 17.500 qm große PV-Anlage auf einer einstigen Mülldeponie. Baustart ist am 4. Oktober. Die Anlage wird fünfmal so groß wie Freiburgs bisher größte Solarstromanlage. Auch für das ins Stocken geratene Schömberger Projekt „Herrleswasen“ könnte relatio wertvolles Know-how liefern. Die Idee ist ebenso nahe liegend wie sinnvoll: Stillgelegte Müll- und Erddeponien als Basis für Solarparks zu nutzen ist ein wichtiger Baustein im zukunftweisenden Energiekonzept. Die ehemalige Mülldeponie „Eichelbuck“ in Freiburg wird derzeit für solch eine alternative Energiegewinnung gerüstet. Dass Freiburg sich bei der europaweiten Ausschreibung ausgerechnet für das Balinger Unternehmen entschieden hat, zeugt von großem Vertrauen in den Photovoltaikspezialisten relatio. Auch wenn relatio auf fundierte Erfahrungen mit dem Bau vergleichbarer Anlagen zurückgreifen kann, birgt dieses Projekt doch ein hohes Maß an Komplexität und Herausforderung: Das ehrgeizige Ziel ist nämlich, mit der riesigen PV-Anlage noch dieses Jahr ans Netz zu gehen, weil sich ab 2012 wieder einmal die Einspeisungsvergütung verringert. Zudem müssen sich die Planer und Konstrukteure mit schwierigen Baubedingungen auseinandersetzen. Die Trägerkonstruktion für die PV-Module darf unter keinen Umständen die Deponieabdichtung durchdringen, Hangneigungen von bis zu 22 Grad verlangen den Konstrukteuren all ihr Know how ab. Geschäftsführer Bernd Bodmer zeigt sich zuversichtlich: „Man traut uns zu, dass wir das schaffen. Und zwar noch in diesem Jahr.“ Sein Unternehmen hat zahlreiche Photovoltaik-Freiland-Projekte im In- und Ausland realisiert – viele davon auf schwierigen Untergründen, in unwegsamem Gelände oder unter extremen klimatischen Bedingungen während der Bauarbeiten – von minus 20 bis über plus 40 Grad. „Bei jedem Projekt haben wir dazu gelernt und unsere Verfahren und Techniken weiterentwickelt.“ Das angesammelte Know-how würde der Unternehmer gerne auch vor der Haustür unter Beweis stellen: |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. September 2011 um 08:04 Uhr |


